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Einzelhandel Europa 2025 und 2026

Studie zu den wichtigsten Einzelhandelsindikatoren in Europa

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Einzelhandel Europa 2025 und 2026

Studie zu den wichtigsten Einzelhandelsindikatoren in Europa


Verbraucherverhalten , Datentechnologie , Featured , Branchentrends , Signature Insights

Erfahren Sie in unserer kostenfreien Studie mehr über folgende Schlüsselindikatoren des europäischen Einzelhandels:

  • Kaufkraft
  • Einzelhandelsumsatz
  • Einzelhandelsanteil am privaten Konsum
  • Entwicklung der Verbraucherpreise

Wie ist die Situation des Einzelhandels in Europa?

Einige wichtige Erkenntnisse im Überblick:

Kaufkraft

Im Jahr 2025 stieg die Kaufkraft in der EU trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und erhöhter Inflation in Teilen Europas weiter an. Die durchschnittliche Kaufkraft pro Einwohner erreichte 22.425 Euro und lag damit nominal um 3,3 Prozent über dem revidierten Wert von 2024. Insgesamt standen den Einwohnern der 27 Mitgliedstaaten rund 10,1 Billionen Euro für Ausgaben wie Lebensmittel, Einzelhandelseinkäufe, Wohnen, Dienstleistungen, Energiekosten, private Altersvorsorge, Versicherungen, Urlaubsreisen und Mobilität zur Verfügung. Die stärksten Zuwächse wurden in Polen (+8,8 Prozent), Litauen (+8,3 Prozent), Rumänien (+7,7 Prozent) und Bulgarien (+7,3 Prozent) verzeichnet. Die stärkeren Zuwächse in Süd- und Osteuropa zeigen, dass sich die Einkommensunterschiede innerhalb Europas weiter verringern.

Einzelhandelsumsatz

Nach einem deutlichen Anstieg von 5,5 Prozent im Jahr 2023 und einem Wachstum von 3,0 Prozent im Jahr 2024 verlangsamte sich das Wachstum des Einzelhandelsumsatzes in der EU im Jahr 2025 auf 2,1 Prozent. Dies deutet auf eine fortschreitende Normalisierung des Konsumverhaltens nach der Erholung von den Auswirkungen der Pandemie hin. Besonders dynamisch entwickelten sich die Einzelhandelsumsätze in Nord- und Osteuropa. Angeführt wurde das Ranking von Norwegen (+13,1 Prozent) und Litauen (+10,5 Prozent), gefolgt von Schweden (+8,9 Prozent), Bulgarien (+8,2 Prozent) und der Slowakei (+8,0 Prozent). Steigende Löhne und eine verbesserte Kaufkraft unterstützten die Einzelhandelsausgaben in diesen Märkten. Im Gegensatz dazu bleiben die großen westeuropäischen Märkte schwach und bremsen weiterhin das Gesamtwachstum. Das Vereinigte Königreich verzeichnete sogar einen Rückgang von 0,6 Prozent.

Einzelhandelsanteil am privaten Konsum

Der Anteil des Einzelhandels an den gesamten privaten Konsumausgaben in der EU sank 2025 das vierte Jahr in Folge und fiel auf 31,9 Prozent. Während die Kaufkraft um 3,3 Prozent zunahm und die Einzelhandelsumsätze um 2,1 Prozent stiegen, verwendeten die Verbraucher weiterhin einen größeren Teil ihres Budgets für Dienstleistungen, Reisen, Freizeit und Gastronomie. Gleichzeitig bestehen innerhalb der EU weiterhin deutliche regionale Unterschiede. Den höchsten Einzelhandelsanteil verzeichnete Kroatien mit 48,3 Prozent, gefolgt von Litauen (45,7 Prozent), Bulgarien (44,0 Prozent) und Ungarn (43,2 Prozent). Deutschland belegte mit lediglich 22,2 Prozent den letzten Platz, sodass weniger als jeder vierte Euro der Konsumausgaben in den Einzelhandel floss.

Inflation

Nach den starken Preissteigerungen in den Jahren nach der Energiekrise von 2022 stabilisierte sich die Inflation in der EU im Jahr 2025 weiter und lag durchschnittlich bei 2,5 Prozent. Damit näherte sie sich dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank an. Die höchste Inflationsrate wurde in Rumänien (6,8 Prozent) verzeichnet, gefolgt von Estland (4,8 Prozent), Ungarn (4,4 Prozent), Kroatien (4,4 Prozent) und der Slowakei (4,2 Prozent). Grund waren vor allem das anhaltende Lohnwachstum sowie der hohe Arbeitsmarktdruck in Teilen Osteuropas. Frankreich hingegen hatte mit lediglich 0,9 Prozent eine der niedrigsten Inflationsraten Europas, begünstigt durch eine schwächere Binnennachfrage und einen günstigen Energiemix. Für das Jahr 2026 wird erwartet, dass die Inflation in den EU-27-Staaten wieder auf 3,1 Prozent ansteigt, hauptsächlich getrieben durch den erneuten Druck auf die Energiemärkte.

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