Influencer Marketing ist aus dem Marketing-Mix vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Doch was macht Influencer heute tatsächlich glaubwürdig? Welche Rolle spielen sie entlang der Customer Journey? Und wie stark beeinflussen sie Kaufentscheidungen wirklich?
Der Influencer Radar 2026 liefert fundierte Antworten auf diese Fragen. Basierend auf einer repräsentativen Studie unter 1.000 Befragten in Österreich zeigt die Analyse, wie Konsumenten Influencer wahrnehmen, welche Plattformen relevant sind und welche Faktoren über Vertrauen und Wirkung entscheiden. Die Ergebnisse machen deutlich: Influencer Marketing funktioniert – allerdings nach anderen Regeln als häufig angenommen.
Was die Studie zeigt
Social Media ist längst fester Bestandteil des Alltags. 92 % der Österreicher nutzen soziale Netzwerke zumindest gelegentlich, rund jede zweite Person sogar mehrmals täglich. Doch die hohe Nutzung führt nicht automatisch zu Käufen: Mehr als die Hälfte der Befragten hat in den vergangenen Monaten kein Produkt aufgrund einer Influencer-Empfehlung gekauft.
Gleichzeitig entwickelt sich die Rolle von Influencern. Nur wenige Konsumenten sehen sie primär als Werbeträger. Deutlich häufiger werden sie als Content Creator, Inspirationsquelle oder Meinungsführer wahrgenommen.
Der Influencer Radar 2026 zeigt:
- Wie Konsumenten Influencer heute wahrnehmen
- Welche Plattformen die größte Relevanz besitzen
- Welche Faktoren Vertrauen und Glaubwürdigkeit fördern
- Wie Influencer entlang der Customer Journey wirken
- Welche Strategien Marken künftig überdenken sollten
Wichtige Erkenntnisse
Die vielleicht überraschendste Erkenntnis der Studie lautet:
Mehr Reichweite bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung. Der Influencer Radar 2026 zeigt, dass erfolgreiche Influencer-Kampagnen mehr brauchen als hohe Follower-Zahlen. Die Studie macht sichtbar, welche Plattformen für welche Zielgruppen relevant sind — und wie Influencer-Content Aufmerksamkeit, Vertrauen und Kaufimpulse auslösen kann, wenn Reichweite und Relevanz richtig zusammenspielen.
Weitere zentrale Ergebnisse:
- TikTok spielt vor allem bei jungen Zielgruppen eine relevante Rolle
- Mehr Reichweite bedeutet nicht automatisch mehr Glaubwürdigkeit
Warum die Ergebnisse relevant sind
Die Studie zeigt, dass erfolgreiche Influencer-Kampagnen heute weit mehr erfordern als hohe Follower-Zahlen. Entscheidend ist, wer die Botschaft vermittelt, wie sie vermittelt wird und in welchem Kontext sie stattfindet.
Der Influencer Radar 2026 unterstützt Unternehmen dabei, Influencer-Strategien datenbasiert weiterzuentwickeln, die passenden Partner auszuwählen und Marketingbudgets gezielter einzusetzen.
Die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen sind zudem in einem begleitenden Slidedeck zusammengefasst.
Methodik
- Stichprobe: n = 1.000 Personen
- Repräsentativ für die österreichische Bevölkerung
- Social-Media-Nutzer und Nicht-Nutzer ab 14 Jahren
- Online-Befragung (CAWI) im GfK Onlinepanel
- Breite Altersabdeckung für detaillierte Zielgruppen- und Generationenvergleiche
- Umfassende Zielgruppen- und Generationenanalysen für die Alterssegmente 14–29, 30–49 und 50+ Jahre

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